Seit 1960 trat Schmidt als Pianist und Dirigent auf, vor allem mit Werken zeitgenössischer Musik, auch eigenen, und komponierte Musik für Film- und Theaterproduktionen.
Von 1969 bis 1978 arbeitete er ausschließlich mit Can.
Sein künstlerisches Schaffen nach CAN umfasst unterschiedlichste Arbeiten wie
"Orchester Musik I - IV", die Solo-Alben "Toy Planet", "Musk At Dusk", "Impossible Holidays", "Anthology Soundtracks 1978 – 1993" (3CD Box Set) , sowie über 120 Filmmusiken.
Schmidt's Fantasy-Oper "Gormenghast" hatte 1998 im Opernhaus Wuppertal Premiere. Der Times-Kritiker Rodney Milnes schrieb damals: "Hätte Richard Strauss Rockmusik geschrieben, hätte sie genau so geklungen – glorios und auf schamlose Art sinnlich." Eine Neuinszenierung des Werkes erfolgte 2004 im Weltkulturerbe Völklinger Hütte und im Grand Theatre Luxembourg.
Für die Produktion an Gormenghast engagierte Schmidt den Toningenieur, Programmer und Sounddesigner Jono Podmore (a.k.a. Kumo). Aus dieser Zusammenarbeit entstanden die beiden Alben: "Masters Of Confusion" (2001) und "Axolotl Eyes" (2008) sowie die Klanginstallation Flies, Guys and Choirs für das Barbican Center London (2001) die 2008 auch auf 5:1 DVD erschien.
Seit 2002 gab das Duo zahreiche Konzerte in ganz Europa, u.a. beim Montreux Jazz Festival.
2003 nahm Schmidt, gemeinsam mit den Bandmitgliedern Liebezeit und Czukay, den ECHO für das Lebenswerk der Gruppe CAN entgegen.
2005 bekam er den Kompositions-Auftrag der Deutschen Oper Am Rhein für die Musik zum Ballet La Fermosa (Choreographie Youri Vamos, Premiere in Düsseldorf am 1.3.2008)
2008 veröffentlicht Irmin Schmidt eine weitere "Soundtrack Anthology" sowie den Original Score zu dem Wim Wenders Film "Palermo Shooting".